Das Limburger FDP-Team stellt sich vor

19.02.2016

Köpfe und Inhalte

Die Kandidaten der FDP-Liste für das Limburger Stadtparlament präsentierten sich und das Wahlprogramm der Freien Demokraten in der Clubebene der Stadthalle, im “Thing”.

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Die FDP-Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidatin Marion Schardt-Sauer moderierte die etwas andere “Parteiveranstaltung”. Es gab kein Rednerpult und niemanden, der das Parteiprogramm rezitierte. Die Kandidaten auf den Listenplätzen eins bis fünf, die auch auf den Wahlplakaten zu sehen sind, präsentierten sich als Team. Jeder stellte sich selbst und die jeweiligen Themenschwerpunkte vor. Fünf Personen, fünf unterschiedliche Typen, ein gemeinsames Ziel:

Limburg voranbringen.

„Das ist unser Angebot an die Limburger Bürger: „Köpfe und Inhalte“, so die Spitzenkandidatin Schardt-Sauer. Man wolle informieren, WER auf und WOFÜR die FDP-Liste steht und dazu keinen Monolog sondern den Dialog suchen, so die Fraktionsvorsitzende zu der Gestaltung des Abends.

Die Zuhörer erfuhren, dass Themen wie Hochschule, Ausbau des Tagungsstandort Limburg, Prüfung einer Tiefgarage unter dem Neumarkt, Tourist-Info in der Altstadt, schon lange Teil der Beschlusslage der Limburger FDP sind und Gegenstand von Anträgen waren. Viele der Anträge scheiterten an den bisherigen Mehrheitsverhältnissen. Gelohnt hat sich die Hartnäckigkeit der FDP-Fraktion im Bereich Tourist-Info, die nun wieder in die Altstadt kommt, wie ein Besucher lobend erwähnte.

„Undenkbare“ Ideen

Die Zuhörer erfuhren, dass die FDP auch “undenkbare” Ideen prüfen will, z.B. die Möglichkeit einer Westumgehung, einer Verkehrsvariante die schon vor dem Bau der “Neuen Lahnbrücke” (heute Lichfieldbrücke) Thema war. Damals wollten die Verantwortlichen aber den Verkehr unbedingt in die Stadt leiten.

Ein wesentliches Augenmerk gilt daneben der Entwicklung des Hochschulstandortes Limburg, der Belebung der Innenstadt und der Gestaltung einer professionelleren Wirtschafts- und moderneren Standortförderung.

Es entwickelte sich eine intensive und konstruktive Diskussion zwischen Besuchern und Kandidaten, die sich in persönlichen Gesprächen im Anschluss fortsetzte.

Wiederholung geplant

Die FDP-Kandidaten sind sich einig, dass diese Form der Zusammenkunft und des Austauschs mit Bürgerinnen und Bürgern viel Potential bietet und, auch außerhalb von Wahlkämpfen, künftig regelmäßig wiederholt werden sollte. (SF/MS))