Dr. Klaus Valeske als Vorsitzender wiedergewählt

05.10.2016

Dr. Klaus Valeske als Vorsitzender der Freien Demokraten Limburg wiedergewählt

Die Mitglieder des FDP-Stadtverbandes Limburg wählten am 30. September Dr. Klaus Valeske erneut zum Vorsitzenden. Als seine Stellvertreter wurden Kornelia Hoppe und Ulrich P. Schulz gewählt. Dr. Jürgen Langschied wurde wieder Schatzmeister. Beisitzer sind Horst-Günter Herold, Maya Hesky, Hans Schmitt sowie Joachim Zierau.

v.l.n.r.: Dr. Klaus Valeske, Kornelia Hoppe, Ulrich P. Schulz, Maya Hesky, Horst-Günter Herold; es fehlen: Hans Schmitt, Joachim Zierau
v.l.n.r.: Dr. Klaus Valeske, Kornelia Hoppe, Ulrich P. Schulz, Maya Hesky, Horst-Günter Herold; es fehlen: Hans Schmitt, Joachim Zierau

Marion Schardt-Sauer vertritt weiterhin die Fraktion im Stadtvorstand.
Verabschiedet wurden Dr. Brigitta Hohnel und Christoph Müller, die nicht mehr zur Verfügung standen.

In seinem Rechenschaftsbericht informiert Klaus Valeske von den vielfältigen Aktionen des Stadtverbandes im vergangenen Jahr. Neben zahlreichen Themenstammtischen, Info- und Vortrags-Veranstaltungen etc. stand hier auch der Kommunalwahlkampf im Vordergrund. Aus diesem gingen die Freien Demokraten in Limburg deutlich gestärkt hervor.

Die Zahl der Mandate wurde mehr als verdoppelt und die FDP-Fraktion ist die drittstärkste Kraft im Limburger Stadtparlament. Über die ersten Aktivitäten dort berichtete die  Vorsitzende der FDP-Fraktion, Marion Schardt-Sauer.

FDP-Landesvorsitzender Ruppert: Bessere Bildung

Vor den Vorstandswahlen diskutierten die Freien Demokraten mit dem Landesvorsitzenden Dr. Stefan Ruppert. Dieser sieht die Bildungspolitik an erster Stelle der FDP-Ziele. Bessere Bildung heißt für ihn u.a. Sanierung der Schulen und ausreichend Lehrer. „Durch Bildung wird Chancengleichheit und Aufsteigen erst möglich“, erklärte er.
An zweiter Stelle stehe für die Freien Demokraten die Soziale Marktwirtschaft, für die heute außer der FDP keine Partei mehr richtig eintrete. Er kritisierte die Niedrigzinspolitik in Europa, die Sparern Geld wegnehme und Staaten, die vorgesorgt haben, bestrafe, während notwendige Reformen nicht durchgeführt würden.
Drittens wolle er Straßen sanieren und Datenleitungen schneller machen.

Rechtsstaatliche und humanitäre Lösungsangebote zur Flüchtlingspolitik

Zur Flüchtlingspolitik mache die FDP vielfältige rechtsstaatliche und humanitäre Lösungsangebote, die verstärkt auch in den Medien kommuniziert werden müssten. Seit 1997 fordere die FDP ein Einwanderungsgesetz, auch um die benötigten qualifizierten Arbeitskräfte ins Land holen zu können.

Dr. Ruppert sieht das Potenzial der FDP-Wählerschaft mit den derzeit sieben Prozent bei den Umfragen noch lange nicht ausgeschöpft. Um zu den Bürgern durchzudringen seien auch andere Aktivitäten als nur Pressemeldungen notwendig. So habe die Demonstration in Frankfurt gegen die Verschuldung ein gutes Echo gehabt. In der anschließenden Diskussion wurde u.a. die Bedeutung der sozialen Medien und die Kommunikation an der Basis hervorgehoben. (US)