FDP vor Ort – WERKStadt

Die FDP-Kandidaten haben sich zu einem Informationsaustausch vor Ort mit dem Betreiber der WERKStadt, Marcel Kremer, getroffen.

Industriedenkmal in der Limburger Innenstadt

Einst  75.000 qm Industriebrache mitten in der Limburger Innenstadt; so begann das Vorhaben WERKStadt  2007/2008 durch einen privaten Investor. Einfach ein Glücksfall für Limburg und die Region, so von Beginn an die Einschätzung seitens der Limburger FDP-Fraktion, so deren Vorsitzende Marion Schardt-Sauer.

2016-02-11 20-40-07 Futter Homepage FDP ANLAGE 3Marcel Kremer, der Betreiber der WERKStadt, gab den Freien Demokraten einen intensiven Einblick in den Ausbaustand und zeigte bei einer Führung die im Ausbau befindlichen Flächen des 3. Bauabschnitts. Aus  Sicht  der Freien Demokraten ist das, was dort in den letzten Jahren vor Ort geschehen ist,  eine beeindruckende unternehmerische Leistung.  Ein Unternehmer, hier Marcel Kremer, hat eine mutige Idee und geht ein enormes finanzielles Risiko ein; er „unternimmt“ etwas. Dieses Unternehmertum, solche Initiativen, solcher Mut, finden  sich in Deutschland leider inzwischen nur selten. So etwas gilt es aus Sicht der FDP zu unterstützen. Natürlich gibt es auch Probleme, Herausforderungen – aber all dies kann man konstruktiv begleiten. In den Beratungen für alle bisherigen Bauabschnitte haben die Freien Demokraten –  ungeachtet der teils heftigen Diskussionen –  klar Position für den Ausbau dieser alten Industriebrache bezogen.

Und der Mehrwert für die Limburger Kernstadt kann sich sehen lassen:

  • Nahversorgungssituation der Kernstadt hat sich deutlich verbessert
  • Attraktives Angebot im Mehrgenerationenhaus damit gewährleistet
  • Verbesserung der Parksituation
  • Investitionen in der heimischen Region im dreistelligen Millionenbereich
  • Rund 300 Arbeitsplätze am Standort Limburg
  • Bauliche Öffnung des gesamten Areals zur Innenstadt mit dem Posthof
  • Erweiterung des gastronomischen Angebotes
  • Ein Industriedenkmal wurde ausgebaut und wird erhalten

Natürlich gibt es Diskussionen.

In anderen Bereichen der Stadt wird die Entwicklung am Bahnhof aufmerksam beobachtet. Die FDP-Fraktion vertritt hier einen klaren Standpunkt:

Es ist Aufgabe der Stadt, für alle Bereiche – sei es Altstadt, Neumarkt, Hospitalstraße oder am Bahnhof, gleichberechtigt einen guten Rahmen zu setzen.

Zu diesem Rahmen gehören u.a. die Infrastruktur, Sauberkeit, Beschilderung, Sicherheit, Werbung, Präsenz von städtischen Veranstaltungen und  verkehrliche Anbindung.
Was die Unternehmer, Händler aus diesem Rahmen machen, das ist ihr unternehmerisches Risiko und liegt in deren Verantwortung. Nur der Rahmen muss schon gleich sein. Und da besteht noch einiges an Handlungsbedarf in den kommenden Jahren, damit eben alle in der Innenstadt gute Rahmenbedingungen haben. Denn dies muss das Ziel sein, da sind sich Marcel Kremer und die FDP-Vertreter absolut einig:

Limburg als Standort in der Region stark machen.

Daraus und einer hohen Frequenz  profitieren letztlich alle Akteure vor Ort.

Viele Impulse, gigantische Blicke auf Limburg vom Dach des Gebäudes und viele gute Anregungen nahmen die FDP-Vertreter aus dem Gedankenaustausch mit Marcel Kremer mit. Und etwas ganz Konkretes: Das Parkleitsystem in Limburg neu und verständlicher gestalten. (MS)