Jahreshauptversammlung FDP Limburg

10. März 2017

FDP-Mitglieder und Gäste in Limburg treffen sich zur Jahreshauptversammlung

Kornelia Hoppe neue Schatzmeisterin

Bei ihrer Jahreshauptversammlung in der Stadthalle haben die Limburger Liberalen Kornelia Hoppe einstimmig zur neuen Schatzmeisterin gewählt.

Die bisherige Stellvertreterin im Stadtvorstand folgt damit Dr. Jürgen Langschied, der künftig den neugegründeten Ortsverband seiner Heimatgemeinde Dornburg verstärken wird.

Freie Demokraten mit festem Blick auf die Bundestagswahl

Zuvor berichtet der Limburger Vorsitzende Dr. Klaus Valeske über die Aktivitäten des Stadtverbandes. 2017 steht dabei ganz im Zeichen der Bundestagswahl im September mit dem erklärten Ziel, dann wieder in den Bundestag einzuziehen. Durch den verschärften Linkskurs mit dem neuen Kanzlerkandidaten der SPD sowie einer Politik der Beliebigkeit in der Union fehle eine Stimme für die Mitte der Gesellschaft in Deutschland. Dies sei ein großes Feld, für das sich die Freien Demokraten einsetzen wollen, so Valeske.

Ideen und Initiativen

Aus der Arbeit der FDP-Fraktion im Stadtparlament berichtet die Vorsitzende Marion Schardt-Sauer. Die FDP-Fraktion engagiere sich aktuell mit Anträgen zur Abschaffung der Zweitausbausatzung und für die Etablierung eines Weihnachtsmarktes an Dom und Schloss.

Daneben unterstütze man den Bürgermeister in den Themenfeldern, aufgrund derer die FDP ihn bei der Wahl unterstützt habe. Dies gelte für die ersten Ansätze einer geordneten und zielgerichteten  Standortförderung am ICE-Gebiet.

Für die Zukunft habe man in der Fraktion weitere spannende Projekte im Auge.

Mut statt Wut

Für die Bundespolitik referierte im Anschluss als Gastredner der FDP-Direktkandidat des Wahlkreises Rheingau-Taunus-Limburg, Alexander Müller. Er beklagte eine zunehmende Verbotskultur und eine Gängelung der Bürger mit zu vielen unnötigen Vorschriften. Die wirklich dringenden Probleme wie die Eurokrise und die Sicherung der Rentensysteme seien hingegen nicht wirklich gelöst und werden bewusst bis zur Wahl „unter der Decke“ gehalten. Er wolle sich daher als Bundestagskandidat für weniger Bürokratie, Förderung des persönlichen und unternehmerischen Engagements und Möglichkeiten der direkten Demokratie, wie z.B. Volksabstimmungen, einsetzen.

„Wir müssen den Menschen Chancen aufzeigen anstatt ihnen Angst zu machen“,

plädiert Müller.